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News zum Corona-Virus

Informationen zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2 oder COVID-19

Viele von Ihnen wenden sich mit allerlei Fragen zum neuartigen Coronavirus (auch SARS-CoV-2 oder COVID-19 genannt) an unsere Krankenhäuser, weil sie verunsichert sind. Wir möchten Ihnen daher die wichtigsten bisher bekannten Fakten erläutern und Ihnen erklären wie sie am besten bei Verdacht auf die Erkrankung vorgehen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat SARS-CoV-2 zwar als weltweiten Notfall eingestuft, doch nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist die Gefahr in Deutschland aktuell noch als gering bis mäßig eingeschätzt.
Im Internet haben sowohl das „Robert-Koch-Institut“ als auch die „Bundeszentrale für Gesundheit und Aufklärung“ tagesaktuell die neuesten Erkenntnisse, Einschätzungen und Verhaltensregeln zu SARS-CoV-2. www.rki.de/ncov veröffentlicht. Internet BZGA
Telefonisch hat die hessische Gesundheitsbehörde für besorgte Bürger eine Hotline eingerichtet, die täglich zwischen 8.00 und 20.00 Uhr erreichbar ist.
Hotline.:0800 5554666
Gesundheitsamt :06252 155814….

Was sind Coronaviren?
In der Vergangenheit waren schwere, durch Coronaviren verursachte Krankheiten wie SARS oder MERS zwar weniger leicht übertragbar als Influenza, aber sie haben dennoch zu großen Ausbrüchen geführt, zum Teil in Krankenhäusern.
Wie kann SARS-CoV-2 übertragen werden?
Das Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann über die Schleimhäute der Atemwege direkt von Mensch zu Mensch geschehen oder indirekt über die Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.
Ob das Virus auch über den Stuhl übertragen werden kann ist noch nicht abschließend geklärt.
Welche Symptome können auftreten?
Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungssymptomatik mit Fieber, Husten und Schnupfen, ähnlich einer Grippe. Einige Erkrankte leiden auch an Durchfällen. Sie können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen, und zu Lungenentzündungen führen. Das neue Coronavirus scheint bei manchen Erkrankten, besonders Immungeschwächte mit einem schwereren Verlauf einherzugehen. Todesfälle traten allerdings bisher vor allem bei Patienten auf, die bereits zuvor an schweren Grunderkrankungen litten.

Wie lange ist die Inkubationszeit?
Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann bis Krankheitszeichen auftreten.

Was muss ich tun, wenn ich den Verdacht habe dass ich mit SARS-CoV-2 infiziert bin?
Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Virus im Labor nachgewiesen wurde, die aber selbst keine Symptome haben sollten sich telefonisch an das Gesundheitsamt oder an die Bürgerhotline wenden. Dort werden dann alle weiteren Schritte mit Ihnen besprochen. Die Personen sollen unnötigen Kontakt mit anderen Personen vermeiden und zu Hause bleiben.
Bei asymptomatische Personen ist eine Testung nicht sinnvoll und wird auch nicht durchgeführt.
Bei Symptomen, wie Husten o.ä. die Husten- und Niesetikette einhalten (z.B. in die Armbeuge husten) und eine gute Händehygiene, (z.B. gründliches Händewaschen) beachten und Abstand zu anderen Personen halten.
Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten.
In diesem Fall wenden sie sich telefonisch an die ärztliche Notdienstzentrale;
Tel: 116 117

Muss ich immer in ein Krankenhaus gehen?
Eine Aufnahme in ein Krankenhaus ist nur in Ausnahmenfällen nötig. Die Einschätzung hierzu wird vom betreuenden Arzt mit Rücksprache des Gesundheitsamtes vorgenommen.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?
Wie bei einer Grippe oder anderen Atemwegserkrankungen sind die hygienischen Maßnahmen einzuhalten.
Dies sind insbesondere das Einhalten der Husten- und Niesetikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zum Erkrankten(ca. 1-2 Meter)
Das Tragen eines Mund-Nasenschutz in der Öffentlichkeit ist wissenschaftlich nicht belegt. Das Tragen eines Mund-Nasenschutz bei Erkrankten ist bei Kontakt mit anderen Personen sinnvoll. Dadurch kann das Risiko einer Übertragung auf andere Personen durch Tröpfchen verringert werden (Fremdschutz)

Stand 11.3.2020